Im Gespräch mit der Politik: HAWs bringen ihre Perspektive ein
Beim Treffen des Bad Wiesseer Kreises kamen Vertreter*innen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) mit der Bundespolitik zusammen. Mit dabei: Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, wie die Rolle der HAWs im deutschen Wissenschafts- und Innovationssystem weiter gestärkt werden kann und welche politischen Rahmenbedingungen es dafür jetzt braucht. Denn HAWs sind dort stark, wo Theorie auf Praxis trifft: Sie bringen Forschung in Anwendung, arbeiten eng mit Wirtschaft und Gesellschaft zusammen und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Lösung aktueller Herausforderungen. Damit das so bleibt, braucht es verlässliche Strukturen.
Im Gespräch wurde deutlich:
Die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen für Forschung und Transfer müssen jetzt konkret umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem eine langfristige Finanzierung, weniger bürokratische Förderstrukturen und eine stärkere strukturelle Verankerung der HAWs im Innovationssystem.
Ein weiterer wichtiger Punkt: der professorale Nachwuchs. Programme wie „FH Personal“ zeigen, wie gezielt neue Wege in die Professur geschaffen werden können. Diese Ansätze weiterzuführen und auszubauen, ist entscheidend, um auch künftig qualifizierte Fachkräfte für die HAWs zu gewinnen.
Der Austausch mit der Bundesministerin macht deutlich, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Hochschulen und Politik ist. Denn nur wenn Perspektiven zusammenkommen, entstehen Lösungen, die tragen. Oder anders gesagt:
Wer Innovation ernst meint, kommt an HAWs nicht vorbei

